6 Tipps für kurze verregnete Tage – Türchen Nr. 9 des Tierblogger Adventskalenders

Die Tage werden kürzer, das Wetter schlechter. Und wir sind mitten in der Adventszeit. Es ist also angebracht, sich Gedanken über die Beschäftigung unserer Vierbeiner zu machen.

Während wir im Sommer bis in die Puppen durch Wiesen und Wald spazieren können, ist dies im Herbst und Winter auf Grund der Witterung und der früh einsetzenden Dunkelheit nicht (immer) möglich. Da aber unsere Hunde trotzdem beschäftigt werden wollen, habe ich hier für den Tierblogger Adventskalender und dem 9tem Türchen unsere 6 Tipps für Indoorbeschäftigungen zusammengetragen. Vielleicht ist ja für euch auch etwas dabei?!

Tipp 1: Zielobjektsuche

Die Zielobjektsuche (ZOS) wurde im Jahr 2005 von Ina und Thomas Baumann entwickelt. Bei der ZOS wird der Hund auf Gegenstände konditioniert die er dann suchen muss. Bei der Auswahl dieser Gegenstände sind keine Grenzen gesetzt – je kleiner desto Höher die Beanspruchung und Auslastung des Hundes. Der Hund wird bei dieser Art des Nasenarbeit sowohl geistig als auch körperlich gefordert. ZOS kann sowohl in den heimischen vier Wänden betrieben werden aber auch Outdoor hat es einen gewissen Reiz. Es gibt sogar eigens dafür organisierte Wettkämpfe im Hause Baumann. Mehr über die ZOS erfahrt ihr hier.

Tipp 2: Trickdogging

Trickdogging oder auch Tricktraining bedeutet nicht anderes als seinem Hund sinnvolle und weniger sinnvolle Tricks beizubringen. Viele dieser Tricks lassen sich im Wohnzimmer einstudieren und trainieren sodass auch hier Körper und Geist des Hundes gefordert werden. Außerdem fördert das Tricktraining ganz nebenbei auch die Beziehung zwischen Hund und Halter Zum erlernen dieser Tricks bietet sich natürlich das Clickertraining hervorragend an. Hier habe ich schon mal einen Artikel über das Clickertraining verfasst.

Tipp 3: Raschel-, Wühl,- und Schnüffelkiste

Futter aus dem Napf war gestern! Auch an verregneten Tagen kann der liebe Vierbeiner sich seine Mahlzeit erarbeiten. Gerade für Hunde die mit Trockenfutter ernährt werden kann hier die Futteraufnahme zum Erlebnis werden. Natürlich funktioniert unsere tolle Kiste auch mit Leckerchen 🙂 Was braucht man? Eine große Plastikbox (wie z. B. die Ikea SAMLA) und jede Menge Packpapier, leere Klo- und Haushaltsrollen, Stoffreste, alte Socken und ähnliches. Nun wird das Futter in dieser befüllten Kiste versteckt. Das tägliche Fresschen wird zu einem ausdauernden Wühl- und Schüffelspass.

Tipp 4: Schnüffelteppich

Der Schnüffelteppich ist vom Prinzip her wie die Raschel-, Wühl,- und Schnüffelkiste. Futtersuche strengt an, sie beansprucht das Riechorgan des Hundes ungemein und ahmt das aufstöbern von Essbarem nach. Eine herkömmliche (Woll-)Decke wird möglichst so oft gefaltet wie nur möglich. In den so entstandenen Falten können Futter, Leckerchen oder auch ganze Kaustangen versteckt werden.

Tipp 5: Intelligenzspielzeuge

Intelligenzspielzeug für Hunde haben nur ein Ziel: Den Hund zum denken zu bringen, mental zu fördern und sinnvoll zu beschäftigen.  Außerdem lernt der Hund sich mit Objekten zu beschäftigen, Problemlösungen zu erarbeiten und aktiv zu handeln um an sein Ziel zu kommen. Ängstliche Hunde profitieren besonders von solchen Spielzeugen. Besonders sie werden durch ihre Handlungen und den daraus resultierenden Ergebnissen selbstbewusster im Umgang mit Gegenständen.

Aber auch hier gibt der Hundemarkt eine Fülle von allen möglichen Arten von Intelligenzspielzeugen her. Auch DIY Spielzeuge erfüllen ihren Zweck hervorragend. Auch hier wird in der Regel mit Futter belohnt. Aber gerade hier ist auch Vorsicht geboten. Überforderung ist nicht das Ziel. Der Schwierigkeitsgrad muss den Fähigkeiten des Hundes angepasst werden damit die Frustration nicht gleich von Beginn an zu hoch ist.

Tipp 6: Futterbälle und Kongs

Futterbälle und Kongs liebe ich! Wie sie mich beim Trainig des Alleine bleibens für Inuki unterstützt haben ist unbezahlbar. Futterbälle gibt es von vielen verschiedenen Herstellern in unterschiedlichen Größen und Ausführungen aber alle haben eins gemeinsam, sie können mit Futter befüllt werden. Wenn der Hund dann mit dem Ball spielt fallen Futterbrocken heraus.

Inuki, ein Hund der eigentlich nicht vorsichtig mit Spielzeug umgeht, hat gelernt den Ball mit der Nase so zu lenken dass dieser nicht unter Möbelstücken verschwindet oder gar irgendwo festhängt. Wenn das Loch an der falschen Seite ist hebt er den Ball hoch und lässt hin runterplumpsen. So ein Taktiker 🙂

Der Kong ist ebenfalls sehr praktisch, dort können sogar feuchte Leckerreien für Schleckspass sorgen. Der Kong selbst ist kegelförmig und hat ein Loch auf der Unterseite. Es gibt ihn in verschiedenen Ausführungen und Härtegraden. Bei der Befüllung des Kongs sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Egal ob leckeres Hundeeis im Sommer oder eine warme Mahlzeit aus der Mikrowelle. Tolle Rezepte findet ihr hier.

Übrigens, Türchen Nr. 10 führt euch zu Pauline von maedchenhund.de 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.