Buddeln – eine Leidenschaft die Leiden schafft

Ich glaube wenn ich Inukis und Skadis liebstes Hobby auswählen würde, dann wäre das wohl buddeln. Sie buddeln für ihr Leben gern. Egal ob im Sandkasten, auf dem Feld oder Maulwurfshügel.

Und klar, ich erfreue mich dran wenn meine Hunde Spaß haben bei dem was sie tun. Aber wie weit darf das gehen? Natürlich buddeln die beiden am liebsten in Löchern wo es herrlich duftet. Und das sind in der Regel Behausungen von Mäusen oder anderes kleines Getier.

Vor einigen Tagen – das Wetter war herrlich, die Hunde motiviert und ich fleißig am knipsen – ist genau das passiert was ich immer vermeiden wollte. Während ich die ersten Fotos sichtete und die unscharfen löschte haben Inuki und Skadi gebuddelt. Leidenschaftlich. Die beiden waren richtig konzentriert bei der Sache. Ab und an biss Inuki sogar in die Grasnarbe und schleuderte Grasbüschel bei Seite. Hach, herrlich. Wie glücklich doch die Hunde sind.

Die kleinen Babymäuse die diese Tortur wohl nicht überlebten waren es nicht. Die habe ich erst entdeckt als ich näher an das Loch ging um es wieder „zu schließen“ damit keine andere Hund oder gar ein Mensch fällt und sich was bricht.

Mit Babymäusen habe ich nicht gerechnet. Noch nie musste eine Maus sterben auf Grund meiner Hunde und meiner Sorglosigkeit. Die Mäuse waren noch warm und äußerlich unversehrt. Ich denke also das Inukis riesige Baggerpranken die Mäusebabys entweder bewusstlos geschlagen oder erschlagen haben. Ich legte die armen Babys zurück ins Loch und schloss es nicht für den Fall das sie wirklich nur bewusstlos waren. Und falls nicht, soll die Mama sie gleich finden und nicht erst noch verzweifelt suchen müssen. Vielleicht ernähren sie noch andere Tiere von ihnen und entgehen so dem Hungertod….

Aber egal wie man es dreht und wendet, diese Babymäuse hätten nicht sterben müssen. Ich für mich habe beschlossen dass es buddeln nur noch in Sandgruben gibt. Oder Maulwurfshügel zerbuddeln. Oder ein Loch welches bereits existiert und von anderen Hunden „erbuddelt“ wurde. Noch einmal soll niemand sterben. Auch wenn es „nur“ Babymäuse waren und das Feld schon einige Tage später vom Bauern gemäht wurde (und da wahrscheinlich die restlichen Tiere geköpft oder gevierteilt wurden), wegen uns soll niemand Angst haben, Leiden oder gar sterben!

Lasst ihr eure Hunde buddeln? Und wenn ja, haben eure Hunde dabei schon mal „Beute“ gemacht?!

6 Kommentare

  1. oh wei! Nicht schön so etwas zu sehen…..

    Meine beiden buddeln auch für ihr Leben gerne.
    Und dabei wird leider tatsächlich auch schon mal Beute gemacht.
    Es geht bei Ren und Stimpy glücklicherweise recht schnell und die Mäuse sind in einem Haps weg.

    Dann hoffe ich dass Du dieses Erlebnis schnell überwindest…

    Viele liebe Grüße
    Steffi mit Ren & Stimpy

    • Vielen Dank für deine Aufmunterung.
      Ich glaube, meine beiden haben garnicht gewusst das man auch Dinge fressen kann die nicht im Napf oder aus der Hand kommen/sind.

      Liebste Grüße
      Dani mit Inuki und Skadi

  2. Socke-nHalterin

    Ich bin froh, dass Socke kaum buddelt, mal im Garten in ihrer Sandecke, aber nie draußen. Mir würde es auch um die kleinen Mäuse leid tun, aber ich meine, dass war ein Risiko, dass Dir nicht bewusst warst. nun kannst Du daruaf achten und soetwas zukünftig vermeiden….

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

  3. Lilly buddelt auch gerne aber eher um’s Buddeln Willen. Meistens buddelt sie in schon vorhandenen Buddellöchern. Mäuse oder ähnliches riecht sie zwar sicherlich gerne, buddelt diese aber nicht gezielt aus. Sie hat also auch noch nie Beute gemacht. Finja hingegen buddelt mit dem Ziel Beute zu machen und hat auch schon leider die ein oder andere Maus erwischt. Glücklicherweise buddelt Finja aber nicht allzu oft.

    Liebste Grüße

  4. Pingback: Niemand ist perfekt – ich schon garnicht – Pfotenfreunde

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