Den Hund umbenennen – Neuer Name, neues Glück?!

Egal ob Linus, Balu oder Bella, der Name des eigenen Hundes ist für den Halter etwas ganz besonderes. Doch manchmal kann es nötig sein, den Namen zu ändern oder zu wechseln. Insbesondere dann, wenn der alte Name mit negativen Emotionen verknüpft oder einfach nur abgenutzt ist. Denn was nützt ein toller Name, wenn der Hund nicht weiß, dass er damit gemeint ist?!

Was bedeutet der Name für den Hund selber?

Nichts. Für einen Hund ist sein Name nur ein Wort, welches sein Mensch ausspricht, wenn er was von ihm will. Ein Aufmerksamkeitssignal also. Der Name hat dementsprechend keinen emotionalen Wert für den Hund.

Kann man einen Hund einfach so umbenennen?

Na klar. Für den Hund macht es keinen Unterschied ob er nun Max oder Moritz gerufen wird. Natürlich muss der neue Name erst einmal auftrainiert werden. Und das ist, wie bei jedem anderem Kommando auch, reine Fleißarbeit. Und wenn alles richtig und konsequent gemacht wird, hat man ein super duper Aufmerksamkeitssignal.

Wann macht es Sinn den Hund umzubenennen?

Zum Beispiel dann, wenn der Hund ganz frisch einzieht. Bis auf den Kater wurde alle Tiere in unserem Haushalt beim Umzug umbenannt. Das hat nicht nur symbolische Gründe. Ich finde es nämlich ganz schön, als Zeichen eines neuen Lebensabschnittes das alte hinter sich zu lassen und mit etwas neuem zu beginnen. In dem Fall ist es dann eben der Name.

Und zum anderen habe ich die erste emotionale Verbindung zu meinem neuen Tier geschaffen. Denn der Name, den ich für meine Hunde ausgesucht habe, ist sehr persönlich und mit viel Überlegung, Liebe und Zuneigung von mir ausgesucht worden. Sie spiegeln unsere Verbindung und uns als eine Familie wieder.

Aber oft ist auch dann ein anderer Name nötig, wenn der alte Name sich als unpraktisch erweist. Bei zu langen, mehrsilbigen Namen ist ein lautes rufen über Distanzen sehr schwierig und fast nicht möglich.

Und manchmal, ja manchmal versaut es auch der Mensch. Wenn der Name vom Hund nur noch wie Autobahnrauschen wahrgenommen wird und so gar keine Reaktion erfolgt, der Name sich also „abgenutzt“ hat, kann eine Umbenennung des eigenen Hundes sinnvoll sein.

Welche Namen eignen sich für einen Hund am besten?

Am besten eignen sich kurze und zweisilbige Namen. Wenn er sich dann auch noch einfach aussprechen lässt und auf einen Vokal endet, ist er perfekt. Inuki und Skadi sind zweisilbig, einfach auszusprechen (finde ich jedenfalls. Meine Mama sieht das anders. Und mein Papa nennt Inuki immer Ino … 😀 ) und kurz. Sie können gut gerufen werden.

Nicht ideal ist es bei uns z. B. dass beide Namen auf ein I enden obwohl es sich bei einem I um einen Vokal handelt. Aber verwechselt haben sich die beiden nie. Liegt aber auch daran dass ich immer Inuuuuuuki und Skaaaaaaadi rufe 😀

Ihr sehr also, den eigenen Hund umzubenennen, warum auch immer, ist keine große Sache und manchmal echt sinnvoll.

Habt ihr euren Hunden auch einen neuen Namen gegeben als sie bei euch eingezogen sind? Wie schnell haben sie diesen gelernt? Oder habt ihr euch im Nachhinein im Laufe des Zusammenlebens für einen neuen Namen entschieden? Und warum?

1 Kommentare

  1. Ich war ja noch ganz klein als ich hier einzog, aber trotzdem habe ich einen etwas anderen Namen bekommen. Aus Bon-Jovi wurde Bonjo also es wurde nur das „vi“ weg gelassen. Aber dieses „vi“ hat ja dann quasi meine Vi bekommen 😉

    Schlabbergrüße Bonjo

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