Grundposition

Die Grundstellung

Die Grundstellung ist eine der wichtigsten Übungen in der Unterordnung. Es lohnt sich sehr, auf einen korrekten Aufbau zu achten und sehr pingelig in der exakten Ausführung zu sein. Schließlich startet und endet jede Übung mit ihr. Zudem ist sie der Pfeiler einer sauberen Fußarbeit.

Wie sieht die perfekte Grundstellung aus?

Der Hund sitzt links neben dem Hundeführer, Schulter auf Kniehöhe und möglichst dicht am Hundeführer. Die Fuß- und Pfotenspitzen sollten eine Linie bilden. Zudem soll der Hund noch freudig und erwartungsvoll zum Hundeführer hinauf schauen.

Horst und Ylay vom Altenberger Land

Hört sich im ersten Augenblick einfach an als es ist. Erste Schwierigkeiten ergeben sich, wenn der Hund auf Grund seiner anatomischen Gegebenheiten nicht eine Linie mit dem Hundeführer bilden kann (Pfotenspitzen stehen über).

Aufbau

Und wie baut man das ganze nun auf? Nun, als erstes sollte man sich darüber Gedanken machen wie der Hund in die Grundstellung rein kommen soll. Soll er von vorne rein springen oder hinten um der Hundeführer herum gehen und sich dann links neben dem diesem setzen? Rein ästhetisch gesehen finde ich das rein springen viel eindrucksvoller. Also habe ich es meinen Hunden so beigebracht. Außerdem ist diese Methode nicht so fehleranfällig wie das vorherige Vorsitzen und dann dass anschließende „um den Hundeführer rum in die Grundstellung gehen“ (schiefes Vorsitz, zu weiter Bogen …). Große Hunde oder Hunde mit einem langen Rücken können hier Probleme bekommen. Man stelle sich einen Neufundländer vor wie er in die Grundstellung springt – schwierig und nicht schön. Genauso sieht es mit großen und massigen Schäferhunden aus. Broder Collies, Malinois und andere kleinere Rassen werden mit dem reinspringen jedoch keine Probleme haben.

Gewusst wie, das „Reinspringen“

Für das Reinspringen ist es am einfachsten wenn ihr lockt, natürlich kann man es auch frei Formen bzw. shapen, jedoch ist das Locken wohl für Anfänger die einfachere Methode.
Im ersten Schritt sitzt oder steht der Hund vor euch. Die Belohnung, am idealsten ist hierbei Futter, haltet ihr dabei in der linken Hand. Nun lockt ihr den Hund in einen großen Bogen möglichst nah an euer linkes Bein. Anschließend zieht ihr ihn dann nach oben sodass er sich automatisch, möglichst gerade, hinsetzt.

Bedenkt dass es Hunde gibt die Körperkontakt nicht gerne mögen, da kann es sein dass ihr den Hund nach und nach näher an euer Bein heran clickern müsst und es unter Umständen ein bisschen länger dauert. Sollte der Hund mit seinem Hinterteil schief werden, so dreht eure Hand entsprechend so ein, das der Hund seinen Kopf leicht schräg nach links setzen muss, dann schwenkt der Hintern für gewöhnlich nach rechts raus und ihr könnt den Hund dann gerade zum sitzen bringen.

Am Anfang ist der Bogen, mit den ihr den Hund in die Grundstellung lockt, recht riesig und bei großen Hunden ist es vorteilhaft wenn ihr einen Ausfallschritt nach vorne macht und dann das rechte Bein hinterherzieht damit der Hund den Bogen richtig hin bekommt. Denkt daran, dass dies zwei massive Hilfen sind, die auch abgebaut werden muss. So früh wie möglich, so spät wie nötig.

1 Kommentare

  1. Pingback: [Rezension] Dog Tricks von Mary Ray – Pfotenfreunde

Kommentare sind geschlossen.