Ist mein Hund zu dick?!

Woran erkennt man, ob sein Hund zu dick ist? Sicher, bei fremden Hunden sieht man es sofort auf den ersten Blick. Aber beim eigenen Hund scheint man doch irgendwie eine rosarote Brille auf zu haben.

Für mich ist Inuki nie zu dick gewesen. Eher gut und kompakt gebaut. Sein Körperbau ist halt so. Wunschdenken? Oder tatsächlich ein Knick in der Optik? Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem.

Ich habe also den Test gemacht, um festzustellen, ob Inuki zu fett ist:

Normalgewichtig ist ein Hund, wenn

  • die Rippen leicht fühlbar sind
  • die Taille erkennbar ist
  • von der Seite betrachtet, sich die Bauchgegend des Hundes einzieht

Übergewichtig ist ein Hund, wenn

  • die Rippen nur unter druck zu fühlen sind
  • Fettpolster auf Lenden und Schwanzansatz sitzen
  • der Bauchbereich an Umfang zunimmt

Leider hat Inuki ziemlich dichte Unterwolle und eine mächtig dicke Halskrause. Eine Taille ist erkennbar aber ausbaufähig. Die Rippen kann ich tatsächlich nur unter Druck fühlen.

Nach fast 4 Wochen abspecken sieht Inuki nun so aus. Aber auf anderen Fotos ist er immer noch sehr unvorteilhaft fett …

Bei Skadi sieht man den „typischen Kastratenkörper“. Von der schlanken und grazilen Skadi ist nichts mehr übrig. Sie ist kompakt geworden.

Mal dicker, mal schlanker. Und dank des komischen Kastratenfells kann man so oder so keine Taille erkennen. Wenn sie nass ist, sieht man, dass es vielleicht (nur) ein Kilo zu viel ist.

Deshalb habe ich beschlossen, Inuki ist (etwas) zu dick kräftig. Skadi auch. Das Futter wird reduziert. Punkt. Mehr Sport und Bewegung.

Schließlich möchte ich, dass es den beiden gut geht und die folgen von Übergewicht sind einfach zu enorm als das ich sagen könnte, ach was solls.

 

Folgen von Übergewicht bei Hunden können sein:

  • Bewegungsunlust
  • Überbelastung der Sehnen und Bänder
  • Kreislaufprobleme
  • erhöhtes Krebsrisiko
  • Diabetes
  • Narkoserisiko

Wir wiegen jetzt das Futter ab, es gibt weniger Futter einfach so, stattdessen gibt es mehr Futter für „brave Hunde“ in Form von Belohnungen. Snacks und Leckerbissen vom Menschenessen gibt es zwar nach wie vor in Maßen, wird aber konsequent von der Tagesration abgezogen.

Und nach einigen Wochen habe ich auch schon einige Erfolge zu sehen bekommen. Leider ist die Waage in unserem Futterladen irgendwie immer out of Order, sodass ich nur nach dem Augenmaß gehen kann. Aber dass was ich sehe, gefällt mir. Ebenfalls fällt mir positiv auf, dass Inuki sich ganz anders bewegt. Graziler und Leichtfüßiger.

Bei Skadi, nunja. Sie frisst kaum etwas. Und trotzdem schwankt ihr Erscheinungsbild. Ich denke, dass liegt einfach an dem Fell. Hört man als Ausrede wirklich oft, ich weiß. Aber in ihrem Fall ist dass tatsächlich so. Das ein oder andere Gramm werden wir trotzdem noch abnehmen. Bei Inuki und Skadi. Aber ich denke, wir sind auf einem gutem Weg.

Was denkt ihr über das Thema? Findet ihr auch, dass es beim eigenen Hund super schwierig ist, einzuschätzen ob dieser zu dick ist? Bei fremden Hunde sehe ich es nämlich sofort 😀

1 Kommentare

  1. Hallo,
    ich tu mir da nicht so schwer mit dem Gewicht erkennen.
    Liegt aber auch vielleicht daran, das ich wirklich sehr darauf achte das Deco oder Pippa nicht zuviel haben.

    Ich wiege nicht ab oder denke der Keks wird nun zu viel sein – aber ich füttere nach Augenmaß. Wird sich viel Bewegt, darf auch mehr gegessen werden…

    Ich will nicht das mein Hund nachher dick ist und wirklich Probleme im Gangbild etc. bekommt.

    Aber ich finde Skadi und Inuki sehen auf den Bildern immer gut aus.
    Man muss auch einfach schauen, was ist der Hund für ein Typ ! Ein Inuki wird keine bomben Taille bekommen können wie Skadi oder wie ein Dalmatiner, dafür ist er nicht „gemacht“…

    LG, Carola

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