KW 33 – ist das da der erste Laub?!

Das Jahr neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Eigentlich dachte ich, wir sind noch mitten im Sommer. Wir haben nur noch keine schönen Tage gehabt. Denn geregnet hat es wirklich unheimlich viel. Auf zwei Tage Sonnenschein folgte mindestens eine Woche Regen und Sturm. Aber meine Hoffnung stirbt ja zuletzt. Eigentlich.

Als wir nämlich am Freitag die Gelegenheit beim Schopfe packten und unter Medikamenteneinsatz den Rasen fix mähten (Eigenheim verpflichtet, jaha. Was sollen denn die Nachbarn denken?!) entdeckte ich das erste Laub. Der Herbst bereitet sich also schon auf seinen Startschuss vor.

War das echt schon alles? Der ganze Sommer, unbemerkt an uns vorbei geschwirrt? Anscheinend. Und unser Sommerurlaub passt auch ganz hervorragend zum miesen Wetter. Denn warum wir unseren Rasen unter Medikamenten Einfluss gemäht haben, ist kein Geheimnis. Die Sommergrippe hat das Herrchen und Frauchen des Hauses gepackt.

Hartnäckig habe ich sie nun seit 10 Tagen. Der Husten will einfach nicht weg gehen. Längere Strecken zu laufen ist ein wahrer Kraftakt. Das merken natürlich auch Inuki und Skadi. Couchen ist ja mal ganz nett, aber keine Sache die dauerhaft in einem Hundehaushalt stattfinden sollte.

Also raffen wir uns auf, nutzen Regenpausen und quälen uns durch den Wald oder anderweitige Strecken. Ob das unserer Genesung schadet? Bestimmt. Aber Inuki mag ungern seine Geschäfte im Garten erledigen. Und Skadi braucht Bewegung. Ansonsten steht sie Nachts vorm Bett und will spielen… Hundehaltung glitzert nicht immer.

Und das ist auch dann der Fall, wenn uns mal wieder ein Fauxpas passiert. Nun ja, nicht absichtlich seitens der Hunde. Wir waren Mitte der Woche in einem Gebiet laufen, welches eigentlich ein Gewerbegebiet darstellt. Nur blöd, dass dort keine Unternehmen ansässig sind. Das einzige Unternehmen dort ist der Jade Weser Port selbst und einige Hasen, die sich dort heimisch fühlen. Also kann man dort viele verschiedene Straßen entlang laufen und auch querfeldein. Kilometerweite, unverbaute Sicht inklusive.

Nur doof, wenn ein brauner, spitzohriger Podenco in 500 m Entfernung aussieht wie ein hüpfender Hase. Wir erinnern uns, Inuki liebt es Hasen zu hetzen. Und besonders dort. So ist er da bereits einmal abgezischt. Darf er natürlich nicht. Und wir haben aus dem ersten Vorfall gelernt und laufen nicht mehr querfeldein sondern nur noch an der Straße entlang.

Nun ja. Für einen Hund würde Inuki auf jeden Fall keine 500 m sprinten. Je näher er dem Hund kam, desto langsamer wurde er. 10 m vorher stoppte er ab, drehte sich zu mir um, so nach dem Motto „echt jetzt? Frauchen, warum sagste denn nix?!“. Tja, er hat dann einmal „Hallo“ gesagt und kam zurück. Sein Blick sprach Bände. So enttäuscht. So niedergeschlagen. Selber schuld sag ich nur.

Und weil ich finde, dass Blogger nicht immer nur perfekt gelaufene Dinge schreiben sollten, erwähne ich auch an dieser Stelle, dass Inuki und auch Skadi (die aus Solidarität zu Inuki mit rannte) meinen Rückruf gepflegt ignoriert haben. Aber das lag bestimmt nur daran, dass ich noch sehr heiser bin und einfach nicht gut rufen konnte. Außerdem, gegen den Wind zu rufen ist ja noch mal mehr kontraproduktiv … 😉 Ja, daran wird es sicher gelegen haben 😀

Leider konnte ich mich für meine „Tut nixe“ nicht mehr entschuldigen. Leider war die Halterin recht zügig an ihrem Auto und fuhr wieder los. Schade. Liebe Hundehalterin mit Podenco an der Schlepp, es tut mir Leid 🙁 Ich schulde dir einen Kaffee (oder Tee!).

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