Ohne Hund – mal was ganz anderes und so … ungewohnt

Am vorletzten Wochenende war es soweit. Das erste mal ohne Hunde weg. Zwei Tage und eine Nacht ohne meine Fellnasen und dem Herrchen. Das gab es noch nie. Inuki ist seit etwas mehr als drei Jahren Bestandteil meins Lebens. Man könnt schon fast sagen ein kleiner Dreh und Angelpunkt zusammen mit Skadi. Seit etwas weniger als zwei Jahren begleitet uns auch das Herrchen in unserem Leben der mittlerweile genauso Hundeverrückt ist wie ich (scheint ansteckend zu sein :)) Alleine sein, auch über Nacht, ist für mich also schon ziemlich lange her.

Umso komischer war es als ich mein Zuhause verließ, den Hunden sagte sie sollen artig sein und die Pfoten weg vom Schnaps lassen. Inukis vorwurfsvolle Blicke hätten nicht schlimmer sein können. Oder habe ich mir die nur eingebildet?

Ich gebe zu, ein, zwei Tage ohne hundliche Verprflichtungen sind nicht ganz so schlimm wie angenommen aber länger muss es nicht sein. Ich bin eine Glucke, ich will wissen was meine Hunde wann wie machen, wie es ihnen geht oder ob sie was angestellt haben. Ohne mich kommen die beiden doch nicht klar. Das denke ich jedenfalls. Wer weiß wie es erst mit Kindern wäre? Noch schlimmer?!

Über Nacht ein so großes Bett für sich alleine haben? Also ich fühlte mich ein wenig verloren. Muss ich nicht haben. Über Nacht brauche ich meine Familie. Das laut Schnarchen von Inuki, den leisen Atemschnaufern von Skadi und das Herrchen welches von der einen Seite des Bettes auf die andere rollt. Zuhause ist es eben am schönsten, auch wenn ein bisschen hundefreie Zeit nicht unbedingt das schlechteste ist und definitiv auch genossen werden muss. 🙂 Aber ich glaube, dazu muss ich erstmal lernen loszulassen … Auch Dions Frauchen hat hier über hundefreie Zeit gebloggt und kommt zu einem ähnlichem Ergebnis wie ich.

3 Kommentare

  1. Socke-nHalterin

    Ich kann Dich so gut verstehen…Mit fehlen meine Lieben auch immer so fürchterlich….

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

  2. Bisher war mein damaliger Krankenhaus Aufenthalt mit 12 die längste Trennung.Das Wiedersehen noch immer unvergesslich schön. Aber das ist lange her.
    Von der Meute gab und gibt es keinen Abschied ;-).
    Glucke eben…
    Liebe Grüße
    Johanna und Meute

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