[Produkttest] kabelloser Krallenschleifer für Hunde von Oster

Wie ich ja bereits schon einige Male geschrieben habe, ist Inuki ein Hund der das Krallenschneiden hasst. Und da die Abnutzung durch das Laufen auf der Straße auch nicht gerade hilft (jedenfalls bei uns nicht) mussten wir uns was anderes überlegen.

Inukis Krallen sind so dick dass eine normale Krallenzange nicht wirklich hilft. Außerdem hatte ich immer Angst seine Krallen zu quetschen und ihm weh zu tun. Inuki selbst hat beim Anblick der Krallenzange sprichwörtlich Schweißausbrüche bekommen. Kein Training half, es wurde immer schlimmer. Er hatte Angst vor der Zange, ich hatte Angst ihm weh zu tun. Keine gute Trainingsbasis. Also haben wir es gelassen. Ja, ich weiß. Aber ich bin auch nur ein Mensch und manchmal eben auch ein fauler.

Also machte ich mich auf die Suche nach einer Alternative. Im Internet stieß ich auf das Wort „elektrischer Krallenschleifer“ oder auch „Dremel“. Bei Amazon gibt es den Krallenschleifer von OSTER* Ein Versuch war es Wert, ich habe also bestellt. Irgendwie klammert man sich doch an jeden Strohhalm. Auch wenn die Bewertungen auf Amazon doch durchwachsen gewesen sind.

Unser neues Werkezeug*

Beim ersten Auspacken und anschalten bin ich echt überrascht gewesen wie leise der Krallenschleifer eigentlich ist. Mein Dremel für Menschennägel dagegen ist viel viel lauter (hat aber auch nur 5 EUR im Euro-Laden gekostet).

Für Inuki scheint dieses Gerät auch weniger Stress zu bedeuten. Nach einigen Sekunden und eine Menge Würstchen konnte ich mich ganz auf das Krallenschleifen konzentrieren.

Sicher, er ist froh wenn ich ihm signalisiere das er fertig ist aber im Prinzip haben wir hier eine gute Basis für das Training. Ein bisschen Übung, ein bisschen Routine und leckere Motivationen helfen uns sicher seinen Krallenwuchs in den Griff zu kriegen.

Der Dremel ist mit Inukis Krallen gut zurecht gekommen. Es ist ein wenig Arbeit und Regelmäßigkeit ist wichtig und auf den ersten Blick sieht man nicht wie viel Kralle wirklich weg geschliffen ist. Beim laufen und aus ferner Betrachtung bin ich aber zufrieden.

Wichtig bei der Benutzung ist es nie länger als einige Sekunden an einer Stelle zu schleifen. Denn es wird heißt. Auch die Schutzkappe habe ich nicht ab gemacht. Einfach weil ich Angst habe irgendwelche Haare in den rotieren Kopf zu bekommen die sich dann wohl möglich noch verharken. In der Beschreibung des Gerätes ist übrigens ein Tipp: Hunde mit langen Pfotenhaaren soll man einfach eine Socke über stülpen mit einem kleinen Loch wo die Kralle raus guckt – der Tipp ist Gold wert! So kann auch Skadi mal in den Genuss des Dremels kommen.

Die Krallen Löcher gibt es in verschiedenen Größen. *

Tolle Links für euch

querpfoten zeigt euch hier verschiedene Arten die Krallen zu kürzen, dieses Video zeigt euch wie eine Krallenschere richtig gehalten wird und kikopup lässt uns an ihrer Krallenschneide-/Kuschelstunde teil haben und zeigt uns wie entspannt Krallen schneiden sein kann  🙂

Dieser Artikel enthält Werbelinks*

2 Kommentare

  1. Pingback: Unser November 2016 – das war er – Pfotenfreunde Inuki & Skadi

  2. Ui den Beitrag finde ich interessant. Ich traue mir nämlich auch nicht zu die Krallen meiner Hündin zu schneiden mit der Zange, weil die so dick und hart sind. In meinen Augen jedenfalls. 😀
    Vielleicht sollte ich das Teil hier auch mal ausprobieren, vor allem wenn es nicht so laut ist. 🙂

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