Schreibzeit Juli 2015 – Der Blog und unser Alltag

Es ist wieder Schreibzeit und für den Juli gibt Bine das Thema „Blog und Alltag“ vor. Bereits vor einigen Wochen habe ich auf meinem Blog bereits Beiträge zum Thema Alltag mit Hund und Job geschrieben, dabei allerdings die Zeit, die für meinen Blog drauf geht vergessen zu erwähnen. Dabei nimmt das Bloggen doch recht viel meiner Freizeit in Anspruch. Aber ist diese Zeit komplett durchorganisiert und geplant? Wird nichts dem Zufall überlassen?!

Anders als andere Blogger sehe ich meinen Blog nicht als Nebenerwerb. Ich habe keine Deadlines für Artikel oder ähnliches. Ich werkel am Design so lange rum bis es mich Anspricht und ich zufrieden damit bin und nicht wie „clean“ er ist. Sicherlich versuche ich meinen Blog für meine Leser so übersichtlich und lesefreundlich wie möglich zu gestalten. Ebenso viel Zeit, wenn nicht sogar mehr, nimmt das Schreiben von Artikeln selbst in Anspruch.

Da spreche ich nicht nur von der reinen Schreibphase sondern auch von der Zeit von der Themenfindung, Layout, Bildersuche bis zum Feinschliff. Da gehen schon mal mehrere Stunden wie im Flug rum.  Auch die Leserschaft will betreut werden, auf Kommentare und Emails antworten ist eine Selbstverständlichkeit! Aber auch meine Blogliste will gelesen werden, mein Feedly strotzt nur so vor neuen Beiträgen meiner liebsten Blogs. Lesen und Kommentieren, gelesen werden und Kommentare bekommen. Ein geben und nehmen in der Blogger Welt – der Zeiteinsatz dafür darf nicht unterschätzt werden.

Meinen genauen Zeiteinsatz für den Blog habe ich noch nie bilanziert. Vieles erledigt sich zum Glück von allein. Themen gibt es in der Hundewelt ohne Ende, auch das immer erneute durchkauen eines besonderen Themas, wie z. B. Ernährung oder Training macht nix und fällt kaum auf. Denn es ändert sich immer was, je nach dem was grad in der Hundeszene Mode ist. Durch meine Leidenschaft für die (Hunde-)Fotografie habe ich natürlich genügend Bildauswahl (manchmal sogar mal nicht von meinen eigen beiden Hunden 😉 ) sodass dieser Punkt keine große zeitliche Herausforderung darstellt.

Aber dennoch – gerade in Spätschichtwochen – fällt mir ein „geregeltes Bloggerleben“ schwer. Daher kommt in dieser Zeit mein Blog und auch meine „have 2 reads“ viel zu kurz. Selbstverständlich versuche ich in meiner Frühschichtwoche viele Artikel fertig zu stellen und zu planen, aber das schafft man natürlich nicht immer. Besonders wenn das Privatleben einen vor größeren Herausforderungen stellt.  Vom Kommentieren wollen wir gar nicht sprechen. Allerdings ist mein Blog für mich keine Einnahmequelle, ich verdiene damit nicht meine Brötchen. Wenn der Blog ein oder zwei Wochen nicht wirklich bearbeitet wird habe ich keinen finanziellen Nachteil dadurch. Außer vielleicht das der Traffic nachlässt. Aber das ist für uns zwar ärgerlich aber hinnehmbar.

Das Bloggen ist für mich also bisher nur ein Hobby und wird auch als solches betrachtet. Daher mache ich mir um die Zeit, die dabei „drauf“ geht keine Gedanken. Ich schreibe Artikel nach Lust und Laune, werkel am Blog selbst rum wie ich lustig bin, kommentiere Artikel wenn ich was dazu zu sagen habe und ganz wichtig: ich tue es wann ich will – Stress beim bloggen gibt es hier nicht 🙂

1 Kommentare

  1. Das liest sich wundervoll. Bei mir ist es da ganz ähnlich! Hauptsache kein Stress. Ich habe zwar schon mit und durch einige Posts Geld verdient, aber das hält sich arg in Grenzen. Wichtig ist mir, dass ich den Spass nicht verliere. Mal blogge ich mehr, mal weniger… so ist das Leben 🙂
    Danke, dass Du bei Schreibzeit wieder mitgemacht hast!
    LG Bine

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