Schreibzeit März 2015 – Mein Blog – ein privates Tagebuch?

Auch für den März hat Biene von www.waseigenes.com ein interessantes Thema für die Schreibzeit vorgegeben und orientiert sich wunderbar an das Thema vom Februar und lässt sich damit super fortführen.

Mein Blog – ein privates Tagebuch?

Ganz eindeutig. Nein, mein Blog ist kein privates Tagebuch. Es ist eher mein Sprachrohr zur Welt für meine persönlichen Meinungsäußerungen dem Thema Hund betreffend. Außerdem macht es mir Spass Postings zu verfassen. Und ja, es freut mich wenn Personen meine Postings lesen und kommentieren. Daher kann ich nicht sagen dass ich meinen Blog nur für mich und als eine Art Tagebuch führe. Sicherlich sind die Mehrheit meiner Postings Berichte aus unserem Alltag aber es sind keine persönlichen oder intimen Gedanken in ihnen zu finden wie es vielleicht in einem richtigen Tagebuch der Fall wäre. Ich kann sagen, dass alles was in diesem Blog an persönlichen Dingen zu finden ist, ich jedem Hans und Franz an der nächsten Bushaltestelle erzählen würde.

Aber ich sehe meinen Blog auch nicht als Nebenjob oder Marketing Produkt. Will heißen, ich verdiene damit kein Geld! Wie ich bereits in der Schreibzeit vom Februar erwähnte sind selbst unter den Dogbloggern viele Blogger dabei die gesponserte Produkte oder Affiliate Links setzen. Andere verkaufen Werbeplätze auf ihren Blogs. Und besonders auffällig ist es bei den Buchblogs. Ab einer bestimmten Followerzahl scheint es wohl nur noch „zur Verfügung gestellt“e Bücher zu geben über die es sich zu schreiben lohnt bzw. eine Rezension verfasst wie. Von den ganzen BeautyBlogs und Vlogs will ich gar nicht anfangen. Daaruum, Binzi und Ebru sind aber eben solche Blogger die sich selbst vermarktet haben. Und das, das gebe ich gerne zu, gar nicht mal so unerfolgreich. Und ab diesem Punkt kann mal wohl auch einen Blog nicht mehr als Tagebuch führen oder bezeichnen. Egal wie man es dreht und wendet. Es ist schlicht und ergreifend ein Nebenjob.

Ich kann aber auch verstehen dass jeder kleinere Blog sich mächtig freut wenn ein Hersteller/Shop/was auch immer eine Kooperation anbietet. Es macht einen Stolz. Würde es mich auch. Aber dennoch würde ich mich selbst dazu entscheiden nur über Dinge zu schreiben von denen ich selbst überzeugt bin (aber das schreibt ja sowieso jeder). Ich denke, wenn man an so einem Punkt angelangt ist muss man sich ganz einfach entscheiden. Unabhängiger Blog oder Nebenjob? Und ein Tagebuch ist es schon mal gar nicht mehr – wenn es das jemals gewesen ist.

Fazit für mich

Mein Blog ist niemals als Tagebuch gedacht gewesen. Ich gebe viel von uns preis – so viel möglich aber so wenig wie nötig. Man muss wissen, dass jedes geschriebene Wort, jedes Bild und jede Meinungsäußerung in den Welten des Internets bestehen bleibt. Man kann zwar Posts löschen aber es gibt immer einen Nerd der sie trotzdem wieder findet. Daher gebe ich acht wie viel privates gepostet wird. Auch wenn ich zugeben muss, man erfährt ganz schön viel über uns. Aber das sind alles Dinge die ich auch einem Fremden in einer Unterhaltung erzählen würde.

Seht ihr euren Blog als Tagebuch? Nebenjob? Oder als Hobbyprojekt? Auf uns würde letzteres zutreffen. Natürlich mit einer Menge Tagesberichte von unseren Erlebnissen 🙂

 

2 Kommentare

  1. Schön geschrieben Daniela, wie man so schön sagt jedem das seine.

    Mit bin da wer noch fröhne ich auch das Hobbytagebuch jeder Beitrag entsteht weil ich es will, nutze oder mag was in dem Beitrag steht. Ich bin käuflich gebe ich auch ehrlich zu, aber auf Bin da wer noch werde ich ehrlich meine Meinung schreiben, selbst wenn ich bezahlt werde oder andere Vorzüge geniesse. Jedoch gibt es ja das Mittel der positiven Kritik. Aus alten Blogs weis ich dass das klappt und wer regelmäßig mitliest, erkennt auf anhieb den Unterschied.
    Eher nehme ich einen Malus in Kauf als mich bei diesem Blog in meiner Meinung verbiegen zu lassen.
    Genauso wie ich meine Meinung habe darf jeder frei entscheiden ob er auf die Werbung klickt. Und bezahlte Beiträge werden gekennzeichnet.

    Ein weiterer Blog ist aber als reine „ich stell euch was vor, wenn es gefällt, nimmt es und ich hab auch was davon – Seite“

    Hier ist aber auch wirklich das Ziel so gesetzt und es wird kaum ein privaten Einfluß geben.

    • Solange es authentisch bleibt ist ja auch alles in Ordnung. Aber dieses verbiegen, wie du es beschreibst sehe ich leider nur zu oft 🙁 Der Mensch bzw. das Thema hinter diesem Blog ist dann plötzlich zweitrangig.

      Liebste Grüße
      Dani

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